Wie funktioniert E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing wird zu den erfolgreichsten Kommunikationsinstrumenten im Online-Marketing gezählt. So gut wie jeder Internet-Nutzer hat eine eigene E-Mail-Adresse, viele Menschen nutzen zwei bis drei Adressen für verschiedene Zwecke. Die Zustimmung zum E-Mail Marketing ist unter den Empfängern außerordentlich hoch, 80 Prozent aller Nutzer haben nichts gegen die Verwendung ihrer E-Mail-Adresse für Werbebotschaften. Das verwundert nicht, denn E-Mails verstopfen keinen physischen Briefkasten, Unerwünschtes kann ausgefiltert werden, Uninteressantes wird gelöscht. Wenn Unternehmen das Einverständnis der Empfänger einholen, machen sie mit E-Mail-Marketing absolut nichts verkehrt.

Voraussetzungen für E-Mail-Marketing
Die Möglichkeiten sind im E-Mail-Marketing noch längst nicht ausgeschöpft, was an mangelnden Voraussetzungen liegt. Wirklich erfolgreiche Marketing-Aktionen benötigen eine Software, die segmentiert, personalisiert, die Response misst und Tests automatisiert anbietet. Denn E-Mail-Marketing misst sich an Tausender-Kontakten, diese sind per Hand nicht zu verwalten. Wer das täte, würde den Kostenvorteil des E-Mail-Versands schnell verspielen. Auch Targeting-Lösungen mit Inhalten, die zielgerichtet auf Kundenbedürfnisse eingehen, müssen eingerichtet und auch angepasst werden. So ist es über eine Software möglich, diejenigen Empfänger respektive ihre Zahl zu ermitteln, die einen E-Mail-Anhang geöffnet haben. Wenn diese Zahl von früheren Aktionen erheblich abweicht, dann ist der Link zum Anhang diesmal besonders gut – oder auch besonders schlecht platziert. Das gilt es zu ermitteln, dabei hilft die Software für das E-Mail-Marketing. Es wird damit präzises Marketing-Controlling ermöglicht, viel mehr als bei sonstigen Marketing-Aktionen, vor allem viel schneller und genauer. E-Mail-Marketing ermöglicht automatisiertes Reporting. Wo früher Tabellen erst aufgestellt und dann zusammengerechnet wurden, hilft jetzt ein einziger Klick.

Kennzahlen im E-Mail-Marketing

Wie jede Marketing-Aktion beruht auch E-Mail-Marketing auf belastbaren Zahlen. Folgende Kennziffern gehören dazu:
-Adressbestand: Sie werden eine Response zwischen 3 bis 18 Prozent Ihres Adressbestandes erzielen. Die exakte Zahl hängt vom Produkt und von der Evaluation der Adressen ab. Je mehr zustimmende Empfänger über einen Newsletter als Leads gewonnen wurden und je besser sie die Zielgruppe für das Produkt repräsentieren, desto höher die Response. Es gibt noch mehr Maßnahmen zur Response-Verbesserung.
-Bounce Raten – das sind unzustellbare Mails, bei denen zwischen Hard- und Softbounces unterschieden wird. Sie sollten aus dem Adressverteiler verschwinden – nicht, weil sie Platz kosten, sondern weil sie die Statistik verwässern.
-Öffnungsraten von Mails
-Klickraten auf Links in den Mails
-Response Rates – Bestellungen im Verhältnis zur Zahl der Mails
-Conversion Rates – Bestellungen im Verhältnis zur Zahl der Klicks
-Abmelde-Rate
-Complaints (Beschwerden)
Nach diesen Kennzahlen werden Maßnahmen eingeleitet. Niedrige Klickrates könnten eine mangelhafte Betreffzeile bedeuten, niedrige Conversion Rates eine schlechte Darstellung des Produktes in der Mail, eine suboptimale Platzierung weiterführender Links – oder auch ein wenig begehrtes Produkt.

Und hier noch ein paar Linktipps:

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