Ich kenne inzwischen auch nur noch ältere Versionen von Photoshop, aber mit den typischen Standartaufgaben gab es eigentlich bei beiden Programmren keine Probleme. Kleinigkeiten die mich bei Gimp manchmal stören, sind folgende:
- Die Windowsversion (ich weiß, die ist nicht aktuell und verwende ich auch selten) leidet ganz einfach daran, dass die GUI nicht im geringsten ins Umfeld passt. Unter Linux geht es, wenn man Gnome gewöhnt ist. Alleine die eigene Zwischenablage wird jeden Anfänger erstmal heillos verwirren (und was Zwischenablage unter Linux angeht, auf die Chance das Bild mal eben von einem anderen Programm rüberzukopieren zu können muss ich wohl noch lange warten).
- Ich weiß nie genau welche Fläche ein Pinsel jetzt genau verändert. Weiß nicht wie es bei anderen Programmen aussieht, aber ein variabler Cursor welcher sich im Aussehen dem verwendeten Pinsel anpasst wäre einfach oft praktisch.
- Zoom spielt bei mir in allen bisher verwendeten Gimp Versionen immer wieder verrückt. Mal zoomt er auf einen Schlag auf volle Größe, mal klappt das umschalten von herein/herauszoomen nicht sofort, sondern ich kann z.B. erst wieder rauszoomen wenn ich vorher einmal mehr hereinzoome (sieht nach einem Bug aus, aber vielleicht ein Feature das ich nie kapiert habe).
- Beschränkung auf nur 2 Farben die sich einfach merken lassen. Was wünsche ich mir hier oft eine längere Liste…
- Unter Linux werden bei mir in der Textauswahl alle Texte richtig angezeigt (also sind drauf und werden gefunden). In dem Moment, wo ich sie ins Bild einfüge findet er jedoch plötzlich den Pfad nichtmehr (???).
- Dialoge, gerade bei Filtern sind nicht immer einheitlich aufgebaut und wirken zum Teil chaotisch
- Die Menüstruktur ist halt eine Glaubenssache… Auswahl geht so recht schnell, Platzbedarf ist gering, aber Übersichtlich würde ich es nicht nennen. Wie gesagt… inzwischen habe ich mich dran gewöhnt und arbeite gerne damit, aber das ging bei Photoshop damals einfach schneller.